Saturday 20. April 2019

Inhalt:

Über meine Tabus (nicht) reden können

Bei diesem Vorschlag handelt es sich um eine Methode, die viel Vertrauen und Offenheit verlangt. Zunächst werden die Rahmenbedingungen ausgemacht: Alles Gesprochene bleibt in diesem Raum, achtsamer Umgang, es wird nicht diskutiert, wer redet, wird nicht unterbrochen.


Ein großer Bogen Papier wird an die Wand gehängt.
In die Mitte des Blattes kommt das  Thema:
„Über meine Tabus (nicht) reden können - ich schau auf meine Maske“

Einheit 1: (ca. 10 Minuten)
Zunächst sammelt ein jeder für sich Situationen, die ihm Ohnmacht auslösen, weil sie mit
„Tabus“  behaftet sind (Thema Gewalt, Sexualität, Unterdrückung, Erniedrigung,...).
Diese Situationen werden auf Kärtchen geschrieben (Einzelarbeit).

Einheit 2: (ca. 10 Minuten)
Dann klebt jeder seine Kärtchen auf.

Einheit 3: (ca. 5 Minuten je Person)
Jeder erzählt, wie es ihm geht; die anderen hören zu (keine Diskussion).


Einheit 4: (ca. 15 Minuten)
Nachdem alle ihre Statements abgegeben haben, können Ergänzungen zu Vorrednern gegeben, über ähnliche Erfahrungen gesprochen, Nachfragen gestellt werden,...

Ziel:
Jeder soll erkennen, dass es möglich ist, in einem geschützten Raum über schwierige Situationen zu reden, Tabus einen wichtigen Teil unseres Seins darstellen und in unserem Alltag Platz haben können.

Vereinbarungen

Jeder soll soviel einbringen wie er will und kann, keine Bewertungen der Aussagen. Jemand aus der Runde wird vorher bestimmt, der auf die Zeit achtet.

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Katholische Männerbewegung der Diözese Linz
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